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Schmetterling Kundenkarte

Sardinien, die blaue Insel

Zwischen Jetset und Vergangenheit


 
1.Tag: Anreise
 
Abfahrt mit dem Bus zum Flughafen Luxemburg. Abflug nach Olbia um 06:20 Uhr. Nach der Ankunft um 08:30 Uhr in Olbia fahren Sie weiter Richtung Norden nach Santa Teresa. 
1808 gründete Viktor Emanuel I., König von Sardinien-Piemont, Santa Teresa di Gallura und benannte das Städtchen nach seiner österreichischen Gemahlin. Doch der Landstrich von Santa Teresa ist schon seit Urzeiten bewohnt, erste Spuren gehen auf die Nuraghen zurück. Römer nutzten die Granitfelsen am nahegelegenen Capo Testa als Steinbruch und die letzten Hippies aus den 1970-er Jahren leben noch heute in Höhlen und zwischen Granitblöcken im legendären Valle della Luna. Das hübsche Städtchen  Santa Teresa di Gallura liegt am nördlichsten Ende von Nordsardinien mit herrlichem Blick auf die nahe gelegene Insel Korsika. Ein wunderschöner Hafen lädt zum Bestaunen der vor Anker liegenden Yachten ein. Anschließend fahren Sie Richtung Castelsardo. Das Mittagessen werden Sie in einem Agriturismo einnehmen (MP). 
Auf der Fahrt werden Sie den „steinernen Elefanten“ sehen. In Castelsardo wirken die Häuser, die sich an den Berg unterhalb der mächtigen Doria verteilen, wie festgeklebt. Die verwinkelte und daher größtenteils autofreie Altstadt wird Sie begeistern! Hier betreiben viele Frauen vor Ihrer Haustür eine „Korbflechter-Manufaktur“, ein regional-typisches Handwerk. Weiterfahrt in Richtung Alghero zu Ihrem 4* Hotel Rina (ww.rinahotelalghero.it) Abendessen im Hotel.
 
2. Tag: Das Katalanische Schmuckkästchen Alghero zählt zu den schönsten Städten der Insel
 
Freuen Sie sich auf das katalanisch angehauchte Seebad Alghero. Die von Genuesern gegründete Stadt hielt lange den spanischen Eroberern stand und wurde als letzte sardische Stadt  eingenommen. Nach einem Aufstand der Genua treuen Bewohner ließ der damalige König, Mitte des 14. Jahrhunderts einen Großteil der Einwohner vertreiben und siedelte zahlreiche Katalanen an. Noch heute spürt man den spanischen Einfluss im Baustil, aber auch in zweisprachigen Straßennamen und viele Einwohner bevorzugen noch heute im Gespräch  die katalanische Sprache. Auf Ihrem  Stadtrundgang lernen Sie die hübsche Altstadt mit den schönsten Orten kennen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Anschließend Rückfahrt zum Hotel. Abendessen im Hotel. 
 
3. Tag: Geheimnisvolle Nuraghenkultur  und Bosa
 
Nach dem Frühstück fahren Sie ins grüne Hinterland, ins Tal der Nuraghen. Hier besichtigen Sie die bekannte Nuraghe Santu Antine. Die aus tonnenschweren Steinblöcken errichteten Megalithbauten der Nuragher gibt es nur auf Sardinien. Über 7.000 dieser geheimnisumwitterten Anlagen sind bislang registriert, ihre genaue Bedeutung ist jedoch bis heute unklar. Santu Antine zählt zu den größten Nuragherburgen der Insel. Danach fahren Sie nach Bosa mit dem Castello Malaspina, für viele die schönste Stadt Sardiniens. Bosa liegt an einem kleinen Fluss. Man erreicht die Stadt auf einer wunderschönen Palmenallee, die entlang des Flusses führt. Dahinter erstreckt sich der mittelalterliche Stadtkern „Sa Costa“ mit seinen einzigartigen Villen und die aus Pflasterstein bestehende alte Hauptstraße,  die „Corso Vittorio Emanuele“. Die Region um Bosa ist auch für den Malvasia-Wein bekannt. Ein atemberaubendes Erlebnis ist die Rückfahrt auf der  einsamen, 45 km langen Küstenstraße von Bosa nach Alghero. Anschließend Abendessen im Hotel.
 
4. Tag: Wildes Barbarenland  Nuoro und Orgosolo und Spanferkel-Essen bei den Hirten
 
Dieser Tag führt Sie in die Welt der Hirten und Schäfer. Die Provinzhauptstadt Nuoro, das „Tor zur Barbagia“, war einst Zentrum des kulturellen Lebens. Bei einem Bummel durch die Straßen Orgosolo können Sie die prächtigen Wandmalereien an Häusern und Fassaden bewundern. Das allererste der Murales genannten Wandgemälde wurde 1968 von der anarchistischen Mailänder Gruppe Dioniso in Orgosolo gezeichnet. Nachdem er den Film Banditi a Orgosolo gesehen hatte, ließ sich der der Kommunistischen Partei Italiens nahestehende Zeichenlehrer Francesco del Casino aus Siena in Orgosolo nieder und begann 1975 in Orgosolo mit Schülern, Bilder an die Wänder der Häuser zu malen. Anlass war der 30. Jahrestag des Partisanenkampfes gegen den Faschismus. Ihren Anfang nahmen die Gemälde auf Sardinien aber in dem eher unbekannten Dorf San Sperate. Die Wandmalereien in Orgosolo drückten zunächst den Protest gegen den geplanten NATO-Truppenübungsplatz auf dem Pratobello aus. Anschließend fahren Sie zum Supramonte, wo Sie ein geselliges Hirtenessen mit gegrilltem Spanferkel, Cannonau-Wein und Pecorinokäse erwartet (MP). Zum Abschied erleben Sie noch die traditionellen Gesänge der Hirten. Das Essen findet bei schönem Wetter im Freien unter einer Steineiche statt, ansonsten im Dorf.
Anschließend fahren Sie weiter Richtung Olbia und Cannigione di Arzachena, wo sich Ihr 4* Hotel Blu Resort Morisco & Baja befindet (www.bluhotelmorisco.it). Abendessen im Hotel.
 
5. Tag: Tag zur freien Verfügung
 
Sardinien verwöhnt seine Besucher mit 300 Sonnentagen im Jahr. Sie können entspannende Stunden am Schwimmbad verbringen oder die Dienstleistungen im exklusiven Wellness-Bereich des benachbarten Hotels Baja genießen (gegen Bezahlung).
Natürlich können Sie auch den Tag am schönen Sandstrand von Cannigione verbringen.
Wem das nicht gefällt, der kann einen Sparziergang durch den Ort unternehmen, shoppen oder in einem der schönen Cafés die Sonne genießen. Abendessen im Hotel.
 
6. Tag:  La Maddalena
 
Nach dem Frühstück fahren Sie Richtung Norden  zum  Archipel La Maddalena, er umfasst 23 Inseln und Inselchen und steht unter Naturschutz. Das smaragdgrüne Meer lässt einen glauben, man sei in einem tropischen Paradies. Die Römer nannten die Inseln Ilva, Fussa und Bucina. Nach dem Ende des Weströmischen Reiches blieb die Inselgruppe unbewohnt, bis sich dort im 12. Jahrhundert Benediktiner ansiedelten. Wie ganz Sardinien war der Archipel zwischen den Seerepubliken Pisa und Genua umstritten, die in der Region gemeinsam gegen die Sarazenen gekämpft hatten. 1720 fiel das Königreich Sardinien an das in Turin residierende Haus Savoyen. Bald wurde der strategisch bedeutende Archipel an der Straße von Bonifacio zum Zankapfel zwischen den Savoyern und der Republik Genua, zu der Korsika bis 1769 gehörte.  Während der beiden Weltkriege waren in La Maddalena vorwiegend Torpedoboote und U-Boote stationiert. Große Kriegsschiffe der Hochseeflotte konnten in der Regel nur die geschützten Ankerplätze nutzen, da die Kaianlagen nicht ausreichten. 
Nach einem  Bummel durch die stimmungsvolle Altstadt fahren Sie auf einer der schönsten Panoramastraßen Europas einmal um die Insel herum. Zurück in Palau geht es weiter in Richtung Arzachena. Bekannt ist die Region für archäologische Funde aus verschiedenen Epochen. Hier besichtigen Sie geheimnisvolle Zeugnisse aus der Bronzezeit. Lu Coddu Vecchio gilt als das schönste  nuraghische Gigantengrab mit einer gewaltigen Eingangsstele. Abendessen im Hotel.
 
7. Tag: Costa Smeralda 
 
Nach dem Frühstück fahren Sie vom Hotel an die weltberühmte Costa Smeralda. Die Küste ist stark zerklüftet und hat neben vielen schroffen Felsen auch einige feine Sandstrände. Die Costa Smeralda zeichnet sich als Urlaubsziel dadurch aus, dass sich der meiste Grund und Boden im Besitz eines privaten Konsortiums rund um Karim Aga Khan befindet. Dieser kaufte in den 1960er Jahren den Schafhirten das Land ab. Durch den Einfluss des Konsortiums konnten bis heute Bausünden, Umweltzerstörung und Massentourismus verhindert werden. An der Costa Smeralda darf ein Gebäude nicht mehr als drei Stockwerke hoch sein und es muss sich in die Landschaft einfügen. Stromleitungen müssen grundsätzlich unterirdisch verlegt werden. 
Porto Cervo, das sich als Urlaubsort des internationalen Jet-Sets etabliert hat, ist das touristische Zentrum der Costa Smeralda. Dementsprechend hochpreisig ist alles hier. Die Costa Smeralda  ist Inbegriff von türkisblauem Meer, traumhaften Buchten, glasklarem Wasser und unbezahlbarem Luxus. Jahrelang stand die Costa Smeralda neben Malaga, der Côte d‘Azur, Monaco und San Remo für Exklusivität, Luxus und Ferienresort für Manager, Stars und Sternchen. Der Name „Costa Smeralda“ wurde in den Marketingabteilungen internationaler Investmenthäuser geboren. Bis in die 1950-er Jahre hieß der Küstenstreifen Monti di Mola („Mühlstein-Berge“),
Das Mittagessen nehmen Sie in einem Agriturismo ein, es werden typisch Sardische Spezialitäten serviert (MP).   Cala di Volpe und  Porto Rotondo laden zu Spaziergängen und eigenen Entdeckungen ein. Abendessen im Hotel.  
 
8. Tag: Heute nehmen Sie Abschied von der Insel
 
Nach dem Frühstück checken Sie aus und kommen mit Ihrem Gepäck zum Bus. Abfahrt zum Flughafen von Olbia. 09:10 Uhr Abflug mit der Luxair nach Luxemburg. Ankunft in Luxemburg um 11:20 Uhr. Anschließend Rückfahrt ins Saarland.
 
Leistungen: 
 
Transfer von Saarlouis (andere Orte auf Anfrage) zum Flughafen und zurück im Reisebus.
Flug mit Luxair von Luxemburg nach Olbia und zurück, inkl. 23 kg Freigepäck und 1 Handgepäckstück, Flughafensteuer und Sicherheitsgebühren.
3x Übernachtung mit HP im 4* Blu Hotel Rina.(www.rinahotelalghero.it)
4x Übernachtung mit HP im 4* Blu Hotel Resort Morisco &Baja in Alghero. (www.baiadiconte.com)
Alle Zimmer mit Dusche/Bad und WC und Klimaanlage.
Frühstück und Abendessen als Büffet.
Rundreise im Reisebus mit Klimaanlage.
Deutsch und italienisch sprechende Reiseleitung von Anfang bis Ende der Reise.
Deutschsprechende Reiseführung auf der Reise.
24 Std. Notruftelefon  
 
 
Extra-Leistung (zusätzlich buchbar):
Sardinien Spezial Paket (MP)
Überfahrt zur Insel La Maddalena
1x Mittagessen mit Wasser und Wein in einem Agriturismo
 
 
Reisetermin: 
15.09. - 22.09.2019
Flug ab Luxemburg mit Luxair
 
 
Preis: 
p. Person mit HP im DZ                      1.090,00 € 
Einzelzimmerzuschlag                          195,00 € 
Sardinien Spezial Paket (MP)                     30,00 €
1x Hirtenessen                               25,00 € 
Abholung an der Haustür                      auf Anfrage 
Reiserücktrittschutz                               auf Anfrage
 
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