In die Region Friaul


 
1. Tag: Anreise
 
Abfahrt mit dem Bus Richtung Italien über Stuttgart, München, Salzburg zu Ihrem Zielort Udine. Ankunft im Hotel San Giorgio ca. 18:30 Uhr.
Das vom Eigentümer geführte Hotel mit seinen professionellen Mitarbeitern sorgt dafür, dass Sie sich während Ihres Aufenthaltes wie zu Hause fühlen. Im großzügig gestalteten Lobbybereich können Sie fernsehen oder einfach nur entspannen. Die Zimmer sind komfortabel eingerichtet und bieten Klimaanlage und TV. WLAN steht Ihnen im gesamten Hotel zur Verfügung. Das Frühstück wird in Buffetform gereicht. Zum Abendessen wird die Küche typisch regionale Gerichte anbieten.  Das San Giorgio Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Innenstadt von Udine zu erkunden. In nur 5-7 Minuten ist das Zentrum zu Fuß erreichbar. Also auch ideal für einen Spaziergang nach dem Abendessen oder sie beenden den Abend an der Hotel-Bar.
 
2. Tag: Udine
 
Nach dem Frühstück beginnen Sie die Stadtführung vom Hotel aus. Die Stadtführung wird Ihnen die Stadt zeigen und das Wichtigste erzählen.
Udine ist nach Triest die zweitgrößte Stadt der Region und die wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul. Sie liegt nur 20 km von der slowenischen Grenze entfernt. Eine erste gesicherte urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 983. Archäologische Funde weisen jedoch auf ein wesentlich höheres Alter der Stadt hin. Über die Jahrhunderte wurden die Stadtmauern fünfmal erweitert, um mit dem Bevölkerungswachstum mitzuhalten. Im 13. Jhdt. erhielt die Stadt erste Marktrechte und später Steuerfreiheit, was seinerzeit ebenfalls zu einem Bevölkerungszustrom führte. Anfang des 16. Jhdt. richtete ein Erdbeben schwere Schäden im Stadtgebiet an. Im Ersten Weltkrieg war Udine zeitweise Sitz des italienischen Oberkommandos. Im Zweiten Weltkrieg stand Udine zwischen 1943 und 1945 unter deutscher Verwaltung. Heute ist das Stadtbild nicht nur von historischen Palästen geprägt, sondern auch von einer jungen studentischen Bevölkerung. Die Universität Friaul in Udine hat knapp 16.000 Studenten. Am Nachmittag können Sie die Stadt selbst kennenlernen. Viele kleine Lokale laden zum Verweilen ein. Nehmen Sie sich die Zeit, einen Aperitif auf einem der schönen Plätze einzunehmen. Das Abendessen ist im Hotel.
 
3. Tag: Triest
 
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Triest. Sie ist eine der schönsten Städte Norditaliens und liegt am Golf von Triest. Triest ist eine  Hafen- und Großstadt mit über 200.000 Einwohnern, darunter eine slowenische Minderheit. Sie liegt an der oberen Adria direkt an der Grenze zu Slowenien und ist Hauptstadt der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien und der Provinz Triest. Die Stadt mit ihrem Tiefwasserhafen ist heute, wie vor 1918, ein maritimes Tor für Norditalien, Deutschland, Österreich und Zentraleuropa. Seit den 1960er Jahren ist Triest durch seine vielen internationalen Organisationen und Einrichtungen einer der wichtigsten Forschungsstandorte Europas, eine internationale Schul- und Universitätsstadt und hat einen der höchsten Lebensstandards unter Italiens Städten. Direkt auf den Klippen am Golf von Triest, in Sichtweite des Hafens, befindet sich das Schloss Miramare, das Erzherzog Maximilian von Habsburg, der Bruder Kaiser Franz Joseph I. und spätere Kaiser von Mexiko, für seine Gattin Charlotte von Belgien erbaute. In der Nachbargemeinde Duino-Aurisina befindet sich das Schloss Duino, ehemaliger Sitz der Patriarchen von Aquileia und heute im Besitz der Familie von Thurn und Taxis. Während seines Aufenthalts in Triest von Oktober 1911 bis Mai 1912 begann Rilke hier seine Duineser Elegien. Triest war für Kaiserin Sisi das „Sprungbrett“ in den Süden. Hier lag der Startpunkt vieler ihrer Seereisen. Die österreichische Monarchin hielt sich zwischen 1869 und 1896 vor oder nach Reisen über das Mittelmeer insgesamt 14-mal hier auf. Von Triest aus fuhr Elisabeth auch nach Griechenland. Auf der Insel Korfu ließ sich die Kaiserin um 1890 einen weißen Marmorpalast, das Achilleio, errichten, zu dem es sie immer wieder hinzog. Während ihrer Zeit in Triest bewohnte Sisi das Schloss Miramare vor den Toren der Stadt, ein Traumschloss auf Klippen am Meer.
Nach der Stadtführung haben Sie noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust kennenzulernen. Für das Mittagessen empfehlen wir eines der schönen kleinen Trattorien in den Nebenstraßen. Bevor Sie die Rückfahrt zum Hotel antreten, sollten Sie noch einen Kaffee auf einem der vielen schönen Plätze einnehmen. Anschließend Rückfahrt zum Hotel und Abendessen im Hotel.
 
4. Tag: Spilimbergo und San Daniele
 
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Spilimbergo. Die Stadt ist allgemein bekannt als „Stadt der Mosaikkunst“, denn hier hat die im Januar 1922 offiziell gegründete friulanische Mosaikfachschule (Scuola Mosaicisti del Friuli) ihren Sitz, was Erbe der großen römischen und byzantinischen (und damit der aquileischen und venezianischen) Mosaik-Tradition ist. Spilimbergo ist heute die Hauptstadt der dekorativen Mosaikkunst (Fußboden- und Wandbereich). Davon zeugen die imponierenden und wertvollen Arbeiten, die in der Mosaikfachschule und den lokalen Werkstätten entstanden und die Flughäfen, Universitäten, Schlösser, öffentliche und private Gebäude, Sporthallen, Stadien, Kathedralen, Moscheen und Klöster in jedem Winkel der Welt zieren. Unter der Leitung hochqualifizierter Fachlehrer werden an der Schule Arbeiten aller Art angefertigt, nach Entwürfen einiger der größten zeitgenössischen Künstler.
Der Domplatz war einst das Zentrum der Verwaltungs- und Wirtschaftsaktivitäten. Hier hatten die Händler, die durch die Furt des Tagliamento aus den Städten der Umgebung gekommen waren, ihre Verkaufsstände. In diesem Zusammenhang ist die kleine Kirche der Ancona, die in alten Zeiten ein berühmtes Pilgerziel war, einen Besuch wert. Auf diesem herrlichen Platz also wurden Verhandlungen geführt, die Waren kontrolliert und Gebühren gezahlt. Davon zeugen u.a. der im 13. Jahrhundert erbaute Palazzo del Daziario, der Sitz des Magistrats, sowie der Palazzo della Loggia (14. Jh), wo die Waren gelagert und Kontrollen durchgeführt wurden. An einem Pfeiler der offenen Bogenhalle ist bis heute die Macia, das in den Stein gehauene Längenmaß, zu sehen. Dies diente zur Kontrolle und worüber die Verkäufe regelgerecht abgewickelt wurden. Als Folge der wirtschaftlichen Entwicklung wuchs der kleine Ort im 14. Jahrhundert über die Maße, sodass drei weitere Ringmauern errichtet werden mussten.
Anschließend fahren Sie nach San Daniele. Das zu den Perlen des Friaul-Julisch Venetiens zählende Städtchen ist weltweit bekannt als Herstellungsort der Räucherforelle und vor allem eines Schinkens, dessen einzigartiger Geschmack einer tausendjährigen Tradition und einem einmaligen Mikroklima zu verdanken ist. Das Zentrum der Stadt liegt auf einer Anhöhe, die Colle Massimo heißt. Die Stadt ist gegliedert in die Stadtteile Altstadt, Borgo Pozzo, Borgo Sacco, Borgo Sopracastello, Chiamanis, Borgo Sottoagaro, Picaron, Borgo Nuovo, Zulins, Bronzacco, Soprapaludo, die Orte Villanova und Cimano sowie die Siedlung Aonedis.
Ganz besonders bekannt ist San Daniele durch den San Daniele Schinken, (ital. Prosciutto di San Daniele), einen luftgetrockneten Schinken. Im Geschmack und Aussehen ähnelt er dem Parmaschinken. Er ist von rosabräunlicher Farbe mit einer schmalen, weißen Fettschicht. Der Geschmack ist aromatisch-süßlich. Benannt ist er nach seinem Herkunftsort San Daniele. Das dortige Zusammentreffen von trockener Luft aus den Alpen und feuchtwarmer von der Adria schafft ein besonders günstiges Klima für die Reifung der Schinken. Sie besichtigen die Herstellung des Schinkens. Bei der anschließenden Verkostung (MP)  können Sie sich von der Qualität und dem besonderen Geschmack selbst überzeugen.  
Anschließend fahren Sie zurück zum Hotel. Abendessen im Hotel.
 
5. Tag: Cividale und das Weingebiet Collio
 
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Cividale. Die Stadt ist eine ursprünglich keltische Siedlung, die von Julius Caesar zur Stadt erhoben wurde (lat. Forum Iulii, Marktplatz des Julius). Im Zuge der Völkerwanderung entwickelte sich in der Stadt eine Bevölkerung, die kulturell und durch ihre dem Ladinischen verwandten, friaulanischen Sprache mit den Alpenromanen verbunden war. Kirchlich unterstand Cividale dem Patriarchat von Aquileja. Während der Wirren der Völkerwanderungszeit hatte ihre Bevölkerung besonders zu leiden, da die Stadt unmittelbar westlich der Sperrwerke der Claustra Alpium Iuliarum im Birnbaumer Wald lag, einem Gebirgspass in den Julischen Alpen, der häufig von Barbarenvölkern als Einfallstor nach Italien benutzt wurde.
In der Altstadt ist vor allem die Piazza del Duomo sehenswert. Hier steht der Palazzo Pretorio oder auch Palazzo dei Provveditori Veneti, dessen Entwurf Andrea Palladio zugeschrieben wird und der zwischen 1565 und 1586 errichtet wurde. Seit 1990 ist hier das Archäologische Nationalmuseum, Museo Archeologico Nazionale, von Cividale untergebracht. Neben der reichhaltigen Sammlung langobardischer Fundstücke sind auch Teile der zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörenden Reichenauer Handschriften aufbewahrt. Die Teufelsbrücke ist eines der Symbole von Cividale del Friuli. Sie spannt sich kühn über den Fluss Natisone und ist Gegenstand einer unglaublichen Legende. Die volkstümliche Phantasie brachte den Bau dieses Werkes mit übernatürlichen Kräften in Zusammenhang. So entstand die in zahlreichen Varianten existierende Legende vom Teufel, der den Bau der Brücke tatkräftig unterstützt haben soll und dafür die erste Seele, die die Brücke überquerte, für sich beanspruchte. Die Einwohner von Cividale schlugen dem Teufel allerdings ein Schnippchen und ließen als erste Seele ein Tier, je nach Version einen Hund oder eine Katze, die neue Brücke überqueren.
Anschließend fahren Sie in das Weingebiet Collio. Das Gebiet erstreckt sich zwischen Gorizia (Gorica/Görz) am Isonzo (Soča) entlang der slowenisch-italienischen Grenze nach Nordwesten bis etwa Mernico im Tal des Judrio, südöstlich von Cividale. Dabei gehört das eigentliche Hügelland, am Fuß von Sabotin (609 m), Strmec (501 m), Nad Rabom (632 m) und Korada (632 m), noch zu Slowenien und die Hügelkante zu Italien. Diese Berge bilden die Vorkette des Kambreško (Sankt Gregorsberg) zwischen dem Judrio und dem Durchbruchstal der unteren Soča (Spodnja Soška dolina).
Beim Besuch eines Weinguts mit anschließender Verkostung können Sie sich ein Bild über die Qualität und den guten Geschmack des Weines machen. 
                                                        
6. Tag: Rückreise ins Saarland
 
Nach dem Frühstück fahren Sie über Österreich,  München, Stuttgart zurück ins Saarland.
 

 

Leistungen: 

Fahrt im modernen Reisebus mit Klimaanlage, WC, Küche und Bordservice.
5x Übernachtung mit Halbpension im Hotel San Giorgio.
Alle Zimmer mit Dusche/Bad, WC, Klimaanlage.
(www.hotelsangiorgioudine.it)
Rundreise im Reisebus.
Deutsch und italienisch sprechende Reiseleitung von Anfang bis Ende der Reise.
Deutschsprechende Reiseführung in Udine, Triest, Spilimbergo, Cividale und San Daniele.
24 Std. Notruftelefon.

 

Extra-Leistung (zusätzlich buchbar):

Friaul Spezial Paket (MP)
1x Verkostung San Daniele Schinken mit
Mittagessen
1x Mittagessen mit Weinprobe
 

Reisetermin:

07.06. - 12.06.2019

 

Preis:

p. Person mit HP im DZ                          499,00 €
Einzelzimmerzuschlag                             90,00 €
Superior Zimmer (nur DZ)                      65,00 €
Friaul Spezial Paket (MP)                            40,00 €
Abholung an der Haustür                      auf Anfrage
Reiserücktrittschutz                               auf Anfrage