Apulien

Der Absatz Italiens

 


1.Tag: Anreise und Bari
 
Abfahrt mit dem Bus zum Flughafen  Luxemburg. Abflug nach Bari um 12.05 Uhr. Nach der Ankunft um 14:10 Uhr fahren Sie in die Stadt Bari. 
Bei einer Stadtrundfahrt/Führung durch die Stadt des Heiligen Nikolaus werden Ihnen die schönsten Orte der Stadt gezeigt. Bari feiert zu Ehren des Heiligen Nikolaus jedes Jahr vom 7. bis 9. Mai, dem vermutlichen Tag der Ankunft der Schiffe nach dem Raub der Gebeine, ein großes Fest. Die Straßen und Plätze werden geschmückt und die Statue des Sankt Nikolaus wird in einer Prozession, begleitet von über 400 Personen in historischen Kostümen, von der Basilika bis zum Hafen getragen. Auf einem Boot umrundet man dann die Bucht. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Hotel. Abendessen im Hotel um 20.00 Uhr. 
 
2. Tag:  Monte Sant`Angelo und San Giovanni Rotondo
 
Nach dem Frühstück erkunden Sie den Sporn des italienischen Stiefels. Der Monte Sant`Angelo ist ein bedeutender Pilgerort. Hier befindet sich eine Felsenhöhle, die der Erzengel Michael selbst ausgesucht haben soll, damit die Menschen hier seiner gedenken. 
Anschließend fahren Sie nach San Giovanni Rotondo, hier lebte und starb am 23. September 1968 Pater Pio. Er wurde 1999 von Johannes Paul II. selig- und  2002 heiliggesprochen. Er ist einer der populärsten Heiligen Italiens und wird über die Grenzen Italiens verehrt. 1940 begann Pater Pio, Spenden für ein Krankenhaus zu sammeln. 1956 schließlich wurde die Casa Sollievo della Sofferenza in San Giovanni Rotondo eröffnet, die damals zu den größten und modernsten Kliniken Süditaliens zählte.
Am 10. September 1910 trat eine Stigmatisation in Form von Hautrötungen auf, was von manchen auf sein intensives Erleben der Leiden Christi zurückgeführt wird, von anderen auf seinen Umgang mit ätzenden Substanzen. Ab 20. September 1918 wurden Wunden an Brust, Händen und Füßen sichtbar. Die Stigmata führten zu wiederholten, kirchlich angeordneten medizinischen Untersuchungen. Um die Wunden an den Händen zu verbergen, trug Pater Pio meist fingerlose Handschuhe.
Als er 1968 mit 81 Jahren starb, sollen über 100.000 Menschen an seinem Begräbnis teilgenommen haben. Rückfahrt zum Hotel. 20:00 Uhr Abendessen.
 
3. Tag: Castel del Monte, Trani          
 
Nach dem Frühstück verlassen Sie den Norden Apuliens Richtung Süden. Schon von weitem sehen Sie das majestätische Castel del Monte, die Steinkrone Apuliens, auf einem Hügel thronen.  
Bei Ihrer Besichtigung des achteckigen Schlosses, das keine Küche, keine Vorratsräume, keine Stallungen und keinen Festungsgraben hat, können Sie rätseln, weshalb es Friedrich II. errichten ließ. Ebenso geometrisch gebaut ist die direkt am Meer gelegene „Königin der Kathedralen“ in Trani. Ihre schönste Seite weist zum Wasser, damit die Seefahrer, die von hier aus auf große Fahrt gingen, einen letzten eindrucksvollen Blick hatten. Anschließend fahren Sie weiter Richtung Hotel. 
 
4. Tag:  Cisterino, Locorotondo und Alberobello
 
Umgeben von Olivenhainen und Weinbergen liegt Cisternino im Herzen Apuliens, auf einem Hügel im „Murgia dei Trulli“. Besonders sehenswert ist die historische Altstadt mit einer fantastischen Architektur aus weißen Häusern und steilen Außentreppen, schmalen Gässchen, Bögen und Brücken sowie kleinen Innenhöfen, teilweise im orientalischen Stil erbaut (Zeugnisse der Sarazenen). Aus gutem Grund wurde daher der Ort auch zu einem der schönsten Ortschaften Italiens ausgezeichnet. Die Kirche „Chiesa San Nicola“, die Hauptkirche des Ortes, wurde auf einer antiken Kirche der Basilianer Mönche aufgebaut und im Innern finden Sie dort die Madonna del Cardellino. Das Herzstück des Ortes ist die Piazza Vittorio Emanuele mit dem bekannten Uhrturm, hier finden im Sommer viele kleine Konzerte und Veranstaltungen statt. Belvedere, der Aussichtspunkt direkt vor der Altstadt, bietet Ihnen ein herrliches Panorama über das Tal mit den charakteristischen Trulli: kleine runde Bauernhäuser mit den typischen Kegeldächern. Cisterino sowie unser nächster Zielort Locorotondo gehören zu den I borghi più belli d‘Italia (schönste Dörfer Italiens). 
Locorotondo heißt übersetzt „runder Ort“ und in der Tat ist das strahlend weiß leuchtende Städtchen kreisrund angelegt. 
Das etwa 12.000 Einwohner zählende Locorotondo liegt in unmittelbarer Nähe zu Alberobello und damit im Zentrum des Trulli-Landes im Dreieck Bari-Brindisi-Taranto. Anders als Alberobello ist Locorotondo weniger für seine Trulli als vielmehr für seinen fruchtig-trockenen Weißwein bekannt. Locorotondo nennt sich deshalb selbst gern Città del Vino. Die Altstadt von Locorotondo wirkt mit seinen weiß gekalkten und mit Blumen verzierten Giebelhäuschen sehr gepflegt. An der zentralen Piazza steht die neoklassizistische Hauptkirche San Giorgio Martire. Sie wurde zwischen 1790 und 1825 errichtet und überragt das Häusermeer des weißen Stadtkerns. Kürzlich restauriert wurde die schöne gotische Kirche Santa Maria della Greca am nördlichen Stadtrand. Interessant ist auch die Chiesa San Nicola aus dem 6. Jh. Nachdem Sie durch die Straßen geschlendert und zum Mittagessen bereit sind, probieren Sie u Tridde, diese Spezialität von Locorotondo ist eine frisch hergestellte Pasta mit Pecorino-Käse und fein gehackter Petersilie, die in einer bekömmlichen Truthahnbrühe gekocht wird.
Bevor Sie zum Hotel fahren, besuchen Sie noch Alberobello, die Stadt der berühmten „Trulli“. Diese einzigartigen runden Hirten- und Bauernhäuser aus weißem Trockenmauerwerk mit schwarzem Kegeldach bilden ein bemerkenswertes Stadtbild. Durch ihre Bauweise aus massivem Naturstein mit sehr dicken Wänden und winzigen Fenstern bieten die Trulli einen guten Schutz gegen die anhaltende Sommerhitze in Apulien, weil sich das Innere nur langsam aufheizt. Anschließend fahren sie zurück zum Hotel. Abendessen im Hotel.
 
5. Tag: Lecce und das Weingut Al Bano Carrisi
 
Lecce ist eine der schönsten Städte Süditaliens und gleichzeitig Hauptstadt des italienischen Barock. Dass Lecce schon zur Römerzeit ein wichtiger Militär- und Handelsstützpunkt war, das sieht man auf der Piazza Sant‘Oronzo im Zentrum der Stadt, wo die Reste des allerdings nur halb freigelegten Amphitheaters zu sehen sind, das einst bis zu 20.000 Zuschauer fassen konnte. Ihre wirtschaftliche und künstlerische Blütezeit erlebte die Stadt dann zwischen 1550 und 1750, als sie zum Stützpunkt des spanisch beherrschten Süditaliens gegen die Türken ausgebaut wurde. Damals erhielt die Altstadt von Lecce auch ihr charakteristisches barockes Aussehen, das sie auch heute noch auszeichnet. Die zahlreichen Kirchen und Gebäude im typischen Barockstil (im honigfarbigem Tuffstein), auch „Lecceser Barock“ genannt, haben der Stadt den Beinamen „Florenz des Barock“ eingebracht. Aber Lecce ist keine Stadt, die in vergangenheitsverliebter Nostalgie lebt. Wer durch die verkehrsberuhigte Innenstadt flaniert, wird feststellen, dass Lecce nicht nur von Barockgebäuden geradezu strotzt, sondern gleichzeitig auch eine moderne und lebhafte Stadt mit einem höheren Lebensstandard als die meisten anderen süditalienischen Städte ist. Das Flair der Stadt ist zweifellos auch durch die Universität bedingt, mit vielen jungen Menschen. Kulturell, wirtschaftlich und politisch ist Lecce das Zentrum der Halbinsel Salento, des Stiefelabsatzes von Italien.
Einer der Höhepunkte dieser Reise wird der Besuch des Weingutes von Sänger Al Bano Carrisi (Al Bano & Romina Power) sein. Es liegt mitten im Weinbaugebiet Apulien im Anbaugebiet Cellino San Marco. Hier werden Weine und Olivenöl von einzigartiger Qualität produziert. Die Charakteristiken der Böden und der unbedingte Respekt vor lokalen Traditionen garantieren den hohen qualitativen Standard des nach biologischen Grundsätzen kultivierten Traubengutes, das nach modernsten önologischen Methoden vinifiziert wird. 
Nach der Ankunft in der Tenute Al Bano werden Sie durch das Anwesen des Sängers geführt, wo 
Al Bano mit seiner Familie heute noch lebt. 
Al Bano Carrisi sagt „Essen ist wie ein schönes Lied zu hören und Kochen ist wie man Musik macht“. 
Das Restaurant „Don Carmelo“ ist nach wie vor ein wichtiger Bezugspunkt für Liebhaber des guten Essens auf der Suche nach typischen apulischen Gerichten (einige mit exklusiven Sängerrezepten), aber auch nach internationaler Küche. Nach dem Rundgang werden Sie in diesem Restaurant ein besonderes Mittagessen genießen (MP). Anschließend Rückfahrt zum Hotel. 
 
6. Tag: Matera 
 
Nach dem Frühstück fahren Sie in die Region Basilikata und besichtigen die Stadt Matera. Ein Spaziergang durch die Stadt ist wie ein Spaziergang durch eine vergessene Vergangenheit, denn wenn man diese suggestive, lukanische Stadt besucht, bekommt man das Gefühl, in eine Krippe zu treten. Matera wird nicht zufällig auch das zweite Betlehem genannt und war Inszenierungsort der Filme Die Passion Christi von Mel Gibson und Das 1. Evangelium - Matthäus von Pier Paolo Pasolini. In den fünfziger Jahren, als die Bewohner, die in den Höhlensiedlungen hausten, gezwungen wurden, diese zu verlassen, um in moderne Vierteln umzuziehen, dachte niemand, dass diese Höhlen, die Sassi, das Symbol der Wiedergeburt dieser Stadt sein würden.
1993 wurden die Sassi von Matera zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt, als tausendjähriges Lebenssystem, das bewahrt und den Nachkommen überliefert werden muss. In der Tat wurde die Stadt als Modell eines Lebens im Gleichgewicht mit der Natur anerkannt, indem man sich in letztere integriert und ihre Ressourcen am besten nutzt, ohne sie zu belasten. Die Geologen nennen es Kalkarenit, die Einheimischen Tuffstein: in beiden Fällen handelt es sich um den Stein, der Matera umgibt, und den die Handwerksmeister dieser Region seit geraumer Zeit bestens verarbeiten können. Dieses spröde und gut formbare Gestein stammte zum größten Teil aus dem Berg, der über die Stadt herrscht. Denn es war für die Einheimischen selbstverständlich, in „ihrem“ Berg zu graben, um sich ein Haus zu bauen. Und so nutzten sie das daraus gewonnene Material zum Bau der Hausfassaden. 
Matera heißt jedoch nicht nur Sassi. Die Stadt bietet außerdem verschiedene Bereiche, die jeweils andere Epochen repräsentieren. Der älteste Bereich der Stadt ist das Viertel Civita, das aufgrund seiner morphologischen Eigenschaft einer Naturfestung gleicht. Hier finden wir den römischen Dom, der ca. 1268-1270 auf der Akropolis erbaut wurde, und im Inneren dessen sich eine große Anzahl an Kunstwerken befindet, wie das  der Madonna aus dem 13. Jh. im byzantinischen Stil, genannt „della Bruna“. Der Stadtbereich, der das Mittelalter und die Renaissance widerspiegelt, ist „il Piano“ und verläuft entlang der Sassi. Abendessen im Hotel.
 
7. Tag:   Tag zur freien Verfügung
 
Das Hotel verfügt über zwei herrliche Schwimmbäder und darüber hinaus auch über einen wundervollen Sandstrand, ausgestattet mit Sonnenschirmen und Liegen und eine entzückende „Hütte“ am Meer gelegen, wo leckere und appetitliche Snacks angeboten werden. 
Der lebhafte Küstenort Torre Canne bietet Badevergnügen an langen, feinen Sandstränden,  zahlreiche weitere Freizeitmöglichkeiten und hat die ältesten und am besten ausgebauten Thermalbäder in Apulien. 20:00 Uhr Abendessen. 
 
8. Tag: Heute nehmen Sie Abschied von Apulien
 
Nach dem Frühstück checken Sie aus und kommen mit den Koffern zum Bus. Abflug vom Flughafen Bari nach Luxemburg um 14:45 Uhr. Ankunft in Luxemburg um 17.10 Uhr. Danach Rückfahrt Richtung Saarland. Ankunft ca. 19.00 Uhr.
 
 
Leistungen: 
 
Transfer von Saarlouis (andere Orte auf Anfrage) zum Flughafen und zurück im Reisebus.
Flug mit der Luxair von Luxemburg nach Bari und zurück, inkl. 23 kg Freigepäck, Flughafensteuer und Sicherheitsgebühren.
2x Übernachtung mit HP im 4*Hotel San Michele. (www.palacehotelsanmichele.it)
5x Übernachtung mit HP im Hotel Riva Marina Resort. (www.cdshotels.it)
Reiseführung bei den Tagesausflügen.
Rundreise im Reisebus mit Klimaanlage.
Deutsch und italienisch sprechende Reiseleitung von Anfang bis Ende der Reise.
24 Std. Notruftelefon  
 
 
Extra-Leistung (zusätzlich buchbar):
Apulien Spezial Paket (MP)
1x Mittagessen mit Wasser/Wein in einer Masseria
1x Mittagessen mit Weinprobe im Weingut Al Bano Carrisi
1 Flasche Wein vom Weingut Al Bano Carrisi
1x Olivenölprobe
 
Reisetermin: 
12.05. - 19.05.2019
Flug ab Luxemburg mit Luxair
 
Preis: 
p. Person mit HP im DZ                      1.095,00 €
Einzelzimmerzuschlag                          195,00 € 
Apulien Spezial Paket (MP)                  55,00 €
Abholung an der Haustür                      auf Anfrage 
Reiserücktrittschutz                               auf Anfrage
 
 
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